Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) – ELERAD Fahrradservice
1. Geltungsbereich
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge über Reparaturleistungen, Wartung sowie den Verkauf von Ersatzteilen zwischen dem Fahrradservice ELERAD (nachfolgend „Auftragnehmer“) und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“).
2. Auftragserteilung und Vertragsschluss
Der Vertrag kommt zustande, wenn der Auftraggeber sein Fahrrad zur Reparatur übergibt und der Auftragnehmer den Auftrag annimmt.
Ein schriftlicher Reparaturauftrag (Auftragsschein) wird erstellt, in dem die zu erbringenden Leistungen festgehalten werden.
3. Kostenvoranschlag und Auftragserweiterung
Kostenvoranschläge sind unverbindliche Schätzungen.
Wenn sich während der Reparatur zeigt, dass zusätzliche Arbeiten notwendig sind, die die Kosten um mehr als 15% übersteigen, wird der Auftragnehmer die Zustimmung des Auftraggebers einholen.
4. Abholung und Annahmeverzug
Der Auftraggeber ist verpflichtet, das Fahrrad innerhalb von 7 Werktagen nach Benachrichtigung über die Fertigstellung abzuholen.
Bei verspäteter Abholung kann eine Lagergebühr in Höhe von 2,00 € pro Kalendertag erhoben werden.
5. Preise und Zahlung
Es gelten die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung vereinbarten Preise.
Die Vergütung ist sofort bei Abholung des Fahrrades ohne Abzug fällig.
Der Auftragnehmer akzeptiert Barzahlung sowie gängige elektronische Zahlungsmittel (EC-Karte).
6. Pfandrecht
Dem Auftragnehmer steht wegen seiner Forderung aus dem Auftrag ein vertragliches Pfandrecht an dem in seinen Besitz gelangten Reparaturgegenstand zu. Das Fahrrad kann bis zur vollständigen Bezahlung zurückbehalten werden.
7. Gewährleistung und Haftung
Die Gewährleistungsfrist für Reparaturleistungen beträgt 12 Monate für Verbraucher.
Mängel müssen dem Auftragnehmer unverzüglich nach Entdeckung mitgeteilt werden.
Der Auftragnehmer haftet nur für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen. Für lose am Fahrrad verbliebene Gegenstände (Tachos, Schlösser, Taschen) wird keine Haftung übernommen.
8. Schlussbestimmungen
Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
